Agroforstsysteme – die Antwort auf Trockenheit und Klimawandel!
Die Vorteile sind vielfältig: die Baumreihen schützen den Boden vor Wind- und Wassererosion. Zusätzlich verbessern sie die Wasseraufnahme und sorgen für ein ausgeglicheneres Kleinklima. Besonders in Trockenperioden, wie sie zurzeit vorherrschen, profitieren die Kulturen von einer reduzierten Verdunstung und einer leichten Beschattung.
Auch die Biodiversität wird gefördert. Studien zeigen, dass Agroforstsysteme deutlich mehr Regenwürmer und Nützlinge beherbergen als reine Ackerflächen.
Ein Praxisbeispiel aus Leonding zeigt, wie ein moderner Agroforst umgesetzt werden kann. Am Betrieb von Christoph Wagenhofer in Rufling wurden vor über zehn Jahren Baumreihen mit Wertholzarten wie Schwarznuss, Elsbeere und Eiche sowie Energieholzstreifen mit Pappeln und Akazien angelegt. Interessant ist die langfristige Nutzungsperspektive der Gehölze. Während Energieholz rasch genutzt werden kann, stellen Wertholzbäume eine langfristige Investition dar. Zwischen den Reihen werden weiterhin verschiedenste Getreidearten, Luzerne oder Öllein angebaut. Der Abstand von rund 30 Metern ermöglicht zudem eine gute maschinelle Bewirtschaftung. Interessant ist auch, dass seit 2020 Agroforst in der ÖPUL-Maßnahme „Nichtproduktive Ackerflächen und Agroforststreifen“ gefördert wird.
Auch die Biodiversität wird gefördert. Studien zeigen, dass Agroforstsysteme deutlich mehr Regenwürmer und Nützlinge beherbergen als reine Ackerflächen.
Ein Praxisbeispiel aus Leonding zeigt, wie ein moderner Agroforst umgesetzt werden kann. Am Betrieb von Christoph Wagenhofer in Rufling wurden vor über zehn Jahren Baumreihen mit Wertholzarten wie Schwarznuss, Elsbeere und Eiche sowie Energieholzstreifen mit Pappeln und Akazien angelegt. Interessant ist die langfristige Nutzungsperspektive der Gehölze. Während Energieholz rasch genutzt werden kann, stellen Wertholzbäume eine langfristige Investition dar. Zwischen den Reihen werden weiterhin verschiedenste Getreidearten, Luzerne oder Öllein angebaut. Der Abstand von rund 30 Metern ermöglicht zudem eine gute maschinelle Bewirtschaftung. Interessant ist auch, dass seit 2020 Agroforst in der ÖPUL-Maßnahme „Nichtproduktive Ackerflächen und Agroforststreifen“ gefördert wird.
Fazit
Agroforstsysteme haben einen besonders positiven Effekt beim Erosionsschutz, der Artenvielfalt und der Widerstandsfähigkeit der Kulturen in trockenen Jahren. Gleichzeitig ist Agroforst zurzeit noch eine Nische und ein System, das gute Planung und langfristiges Denken erfordert. Fest steht jedoch: Bäume können in der Agrarlandschaft wichtige Umweltleistungen erbringen und die Landwirtschaft widerstandsfähiger machen. Damit könnte Agroforst künftig ein interessanter Baustein für nachhaltige Produktionssysteme werden.