Heuprojekt 2026 mitmachen
In Zusammenarbeit mit Ing. Reinhard Resch von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, werden Heuproben aus ganz Österreich einheitlich analysiert. Mit den heurigen Proben sollen auch die neuen Parameter für die Milchviehfütterung nach GfE 2023 für Heu erarbeitet und fachlich abgesichert werden. Aus den Ergebnissen werden daher wertvolle Rückschlüsse auf die Qualitäten von Heu aus den verschiedenen Regionen gewonnen. Erkenntnisse schöpfen daraus die Betriebe selbst und die Beratung. Es können alle Schnitte verwendet werden. Es kann Heu für alle Nutztierarten beprobt werden.
Analysenumfang
Die Heuproben werden auf alle Rohnährstoffe inklusive Zucker und Gerüstsubstanzen untersucht. Dazu kommt die Analyse der Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente). Für Heubetriebe besonders interessant ist die mikrobiologische Qualität des Heus. Daher wird die Analyse auf Schimmelpilzbefall empfohlen. Diese Analyse wird von der ARGE Heumilch finanziell unterstützt. Soll ein umfassendes Bild der Mikrobiologie gewonnen werden, kann die gesamte Analyse auf sieben Keimgruppen nach VDLUFA-Vorgaben beauftragt werden.
Fragebogen
Um einen besseren Blick auf die festgestellten Laborparameter zu bekommen, wird mittels eines Fragebogens das Umfeld jeder Heuprobe (Standort, Düngung, Ernteverfahren, usw.) erfasst. Daraus können Empfehlungen für die Heubereitung abgeleitet werden. Der Fragebogen ist verpflichtend auszufüllen. Nur so können die Sondertarife der Analyse genutzt werden.
Ablauf
Die Heuproben sollten mittels Probenbohrer aus dem Heustock gezogen werden. Damit erreicht man einen repräsentativen Querschnitt durch den gesamten Heustock bzw. Rundballen. Etwa 0,5 Kilogramm Probenmaterial sollten mit dem Analysenauftrag ins Futtermittellabor Rosenau bis spätestens 30. Oktober 2026 geschickt werden. In Oberösterreich kann die Probenziehung selbst oder durch einen Mitarbeiter des Landesverbandes für Leistungsprüfung (LfL OÖ) erledigt werden.
Prämierung
Die besten Heuqualitäten werden bei der Heugala 2027 in Tirol ausgezeichnet. Unabhängig von der festgestellten Qualität können dabei auch wertvolle Sachpreise gewonnen werden.
Mitmachen
Bei Interesse erteilen die Berater der Landwirtschaftskammer und des LfL OÖ gerne Auskunft. Probenauftragsschein, Infoblatt und Fragebogen stehen als Download zur Verfügung.