Wachstumsreglereinsatz in Wintergerste und Roggen: Worauf ist zu achten?
Zur genauen Bestimmung des Stadiums entfernt man zuerst die Bestockungstriebe, schneidet die Wurzeln an der Halmbasis ab und macht mit einem scharfen Messer einen Längsschnitt des Haupttriebes (siehe Bild).
Zur Selbstkontrolle: Unter www.warndienst.at gibt es bei jeder Kultur einen „Entwicklungsstadium-Rechner“. In Abhängigkeit vom Anbauzeitpunkt wird ein aktuelles Entwicklungsstadium anhand von Temperatursummen errechnet.
Der ideale Zeitpunkt für einen Wachstumsreglereinsatz ist das „1-Knoten-Stadium“ (erster Knoten bereits ≥ 1 cm abgehoben). Spätere Termine sind zwar möglich, aber nicht optimal, da die Einkürzung „weiter oben“ passiert. Der „Stabilisierungseffekt“ des Wachstumsreglers ist dann geringer.
Zum Einkürzen steht eine Vielzahl von Produkten zur Verfügung. Streng genommen sind es aber nur drei Wirkstoffe, die unter verschiedenem Namen vermarktet werden.
Bei Wintergerste haben sich Trinexapac-Produkte (wie z.B.: Moddus, u.a) bewährt. Die Aufwandmengen bewegen sich zumeist zwischen 0,3 und 0,6 l/ha. Auch eine Kombination aus Fabulis OD und Moddus (0,6 + 0,15 l/ha) wäre möglich. Ein interessantes Produkt stellt Prodax dar, da es das kurz wirkende Prohexadion und das langsam wirkende Trinexapac enthält. Die Aufwandmengen bewegen sich zwischen 0,4 und 0,75 kg/ha.
Seit einigen Jahren können auch CCC-Produkte (z.B.: Stabilan 400, u.a.) zu Beginn des Schossens eingesetzt werden.
Bei Roggen hat sich zu Schossbeginn eine Mischung aus einem CCC und Trinexapacprodukt bewährt; z.B. Palermo 720 + Moddus (0,5 l/ha + 0,25 l/ha). Bei weniger standfesten Beständen kann die Aufwandmenge auf 0,8 + 0,3 l/ha erhöht werden. Natürlich kann auch das bekanntere CCC-Produkt Stabilan 400 verwendet werden; die Aufwandmenge muss aber aufgrund des niedrigeren Wirkstoffgehaltes angepasst werden.
Ab dem „1-Knoten-Stadium“ wären auch 0,4 bis 0,6 kg/ha Prodax oder auch 0,2 bis 0,4 l/ha eines Trinexapacproduktes (wie z.B.: Moddus, u.a.) möglich.
Zur Selbstkontrolle: Unter www.warndienst.at gibt es bei jeder Kultur einen „Entwicklungsstadium-Rechner“. In Abhängigkeit vom Anbauzeitpunkt wird ein aktuelles Entwicklungsstadium anhand von Temperatursummen errechnet.
Der ideale Zeitpunkt für einen Wachstumsreglereinsatz ist das „1-Knoten-Stadium“ (erster Knoten bereits ≥ 1 cm abgehoben). Spätere Termine sind zwar möglich, aber nicht optimal, da die Einkürzung „weiter oben“ passiert. Der „Stabilisierungseffekt“ des Wachstumsreglers ist dann geringer.
Zum Einkürzen steht eine Vielzahl von Produkten zur Verfügung. Streng genommen sind es aber nur drei Wirkstoffe, die unter verschiedenem Namen vermarktet werden.
Bei Wintergerste haben sich Trinexapac-Produkte (wie z.B.: Moddus, u.a) bewährt. Die Aufwandmengen bewegen sich zumeist zwischen 0,3 und 0,6 l/ha. Auch eine Kombination aus Fabulis OD und Moddus (0,6 + 0,15 l/ha) wäre möglich. Ein interessantes Produkt stellt Prodax dar, da es das kurz wirkende Prohexadion und das langsam wirkende Trinexapac enthält. Die Aufwandmengen bewegen sich zwischen 0,4 und 0,75 kg/ha.
Seit einigen Jahren können auch CCC-Produkte (z.B.: Stabilan 400, u.a.) zu Beginn des Schossens eingesetzt werden.
Bei Roggen hat sich zu Schossbeginn eine Mischung aus einem CCC und Trinexapacprodukt bewährt; z.B. Palermo 720 + Moddus (0,5 l/ha + 0,25 l/ha). Bei weniger standfesten Beständen kann die Aufwandmenge auf 0,8 + 0,3 l/ha erhöht werden. Natürlich kann auch das bekanntere CCC-Produkt Stabilan 400 verwendet werden; die Aufwandmenge muss aber aufgrund des niedrigeren Wirkstoffgehaltes angepasst werden.
Ab dem „1-Knoten-Stadium“ wären auch 0,4 bis 0,6 kg/ha Prodax oder auch 0,2 bis 0,4 l/ha eines Trinexapacproduktes (wie z.B.: Moddus, u.a.) möglich.
Bei jedem Wachstumsreglereinsatz gilt:
- Ideal sind wüchsiges Wetter (über 10°C), Sonnenschein und frostfreie Nächte, dies gilt nicht nur am Behandlungstag, sondern auch Tage danach.
- Mindestens 2 Tage zwischen der Anwendung von Wachstumsreglern und einem Frostereignis.
- Keine Behandlung bei gestressten Getreidebeständen (z.B.: Trockenheit…)
- Frühe Behandlungen mit Wachstumsreglern verbessern die Halmstabilität. Späte Anwendungen reduzieren vor allem das „Ährenknicken“.
- Vorsicht bei Mischungen (kann zu Verträglichkeitsproblemen führen)!! Die Beimischung eines Fungizides ist aufgrund des derzeit niedrigen Krankheitsdruckes zu hinterfragen.
- Die Aufwandmenge muss je nach aktuellem Wetter, Ertragslage, Sorte und Bestandesdichte angepasst werden!!!