Wenn Pflanzen zum Problem werden
Ambrosia (Ragweed)
Die Beifußblättrige Ambrosia (Ambrosia artemisiifolia), besser bekannt als Ragweed, breitet sich in vielen Ackerbaugebieten zunehmend aus. Vor allem in Reihenkulturen wie Sojabohne, Sonnenblume oder Ölkürbis tritt sie verstärkt auf. Neben der Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe sind vor allem ihre stark allergieauslösenden Pollen problematisch.
Eine einzelne Pflanze kann mehrere tausend Samen bilden, die über Jahrzehnte keimfähig im Boden bleiben. Schon ein kleiner Befall kann daher rasch zum dauerhaften Problem werden. Entscheidend ist, dass es gar nicht erst zur Samenbildung kommt.
Frühzeitig reagieren zahlt sich aus
Erste Pflanzen stehen oft an Feldrändern oder in lückigen Beständen. Genau dort sollte man regelmäßig kontrollieren. Einzelpflanzen lassen sich im Jugendstadium meist noch leicht entfernen, am besten mit der Wurzel. Wichtig: Pflanzen mit bereits gebildeten Samen unbedingt vom Feld entfernen, da diese noch nachreifen können. Mähen bringt nur begrenzt etwas. Erfolgt es zu früh, treibt die Ambrosia stärker aus. Sinnvoll ist es nur rund um den Blühbeginn und in Kombination mit weiteren Maßnahmen.
Auf Dauer braucht es einen integrierten Ansatz
Dichte Bestände helfen, Ambrosia zu unterdrücken, da die Pflanze lichtbedürftig und konkurrenzschwach ist. Offene, unbewachsene Flächen werden besonders leicht besiedelt. Auch die Fruchtfolge spielt eine entscheidende Rolle: Winterkulturen sind durch ihren Vorsprung oft im Vorteil. Je nach Kultur können Herbizide sinnvoll eingesetzt werden, immer gezielt und angepasst an die Situation.
Ambrosia lässt sich nur durch konsequentes Handeln langfristig kontrollieren. Wer früh reagiert, erspart sich langfristig viel Aufwand.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://www.ragweedfinder.at/Home/DownloadBestPracticeManual
Eine einzelne Pflanze kann mehrere tausend Samen bilden, die über Jahrzehnte keimfähig im Boden bleiben. Schon ein kleiner Befall kann daher rasch zum dauerhaften Problem werden. Entscheidend ist, dass es gar nicht erst zur Samenbildung kommt.
Frühzeitig reagieren zahlt sich aus
Erste Pflanzen stehen oft an Feldrändern oder in lückigen Beständen. Genau dort sollte man regelmäßig kontrollieren. Einzelpflanzen lassen sich im Jugendstadium meist noch leicht entfernen, am besten mit der Wurzel. Wichtig: Pflanzen mit bereits gebildeten Samen unbedingt vom Feld entfernen, da diese noch nachreifen können. Mähen bringt nur begrenzt etwas. Erfolgt es zu früh, treibt die Ambrosia stärker aus. Sinnvoll ist es nur rund um den Blühbeginn und in Kombination mit weiteren Maßnahmen.
Auf Dauer braucht es einen integrierten Ansatz
Dichte Bestände helfen, Ambrosia zu unterdrücken, da die Pflanze lichtbedürftig und konkurrenzschwach ist. Offene, unbewachsene Flächen werden besonders leicht besiedelt. Auch die Fruchtfolge spielt eine entscheidende Rolle: Winterkulturen sind durch ihren Vorsprung oft im Vorteil. Je nach Kultur können Herbizide sinnvoll eingesetzt werden, immer gezielt und angepasst an die Situation.
Ambrosia lässt sich nur durch konsequentes Handeln langfristig kontrollieren. Wer früh reagiert, erspart sich langfristig viel Aufwand.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://www.ragweedfinder.at/Home/DownloadBestPracticeManual
Götterbaum
Auch der Götterbaum (Ailanthus altissima) breitet sich zunehmend im landwirtschaftlichen Umfeld aus. Besonders auf Feldrändern, Böschungen oder brachliegenden Flächen tritt er zuerst auf und wird schnell zum Problem. Die Baumart wächst äußerst rasch, ist sehr robust und verdrängt durch ihre Konkurrenzkraft andere Pflanzen. Ein einzelner Baum kann mehrere hunderttausend Samen bilden. Zusätzlich vermehrt er sich stark über Wurzelausläufer, nach Schnitt oder Fällung treibt er oft noch stärker aus. Kleine Vorkommen können sich daher rasch zu dichten Beständen entwickeln, die nur mehr schwer zu kontrollieren sind. Entscheidend ist, dass sich der Götterbaum gar nicht erst etabliert.
Kleine Pflanzen rechtzeitig entfernen
Erste Pflanzen stehen meist an Randbereichen oder in lückigen Beständen. Dort sollte regelmäßig kontrolliert werden. Jungpflanzen lassen sich noch gut entfernen. Wichtig ist, die Wurzel möglichst vollständig zu beseitigen. Ein einfaches Abschneiden bringt wenig: Der Götterbaum reagiert mit kräftigem Wiederaustrieb. Auch wiederholte mechanische Maßnahmen allein stoßen schnell an ihre Grenzen.
Neue Mittel für die Bekämpfung
Mit Ailantex steht erstmals ein pilzbasiertes Herbizid zur Verfügung. Dabei wird ein natürlicher Welkepilz gezielt in den Stamm eingebracht. Der Pilz breitet sich im Baum aus, führt zu Welke und lässt ihn schließlich absterben.
Der Vorteil: Die Behandlung erfolgt punktgenau am einzelnen Baum, ohne flächige Anwendung. Erste Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich damit selbst größere Bestände wirksam eindämmen lassen, vor allem in Kombination mit klassischen Maßnahmen. Das Mittel ist aktuell im Rahmen einer Notfallzulassung zugelassen.
Weitere Infos zu Ailantex: https://www.ailantex.com/
Weite Infos zur Zulassung im Pflanzenschutzmittelregister: https://psmregister-neu.baes.gv.at/de/details?regNr=4656-0
Kleine Pflanzen rechtzeitig entfernen
Erste Pflanzen stehen meist an Randbereichen oder in lückigen Beständen. Dort sollte regelmäßig kontrolliert werden. Jungpflanzen lassen sich noch gut entfernen. Wichtig ist, die Wurzel möglichst vollständig zu beseitigen. Ein einfaches Abschneiden bringt wenig: Der Götterbaum reagiert mit kräftigem Wiederaustrieb. Auch wiederholte mechanische Maßnahmen allein stoßen schnell an ihre Grenzen.
Neue Mittel für die Bekämpfung
Mit Ailantex steht erstmals ein pilzbasiertes Herbizid zur Verfügung. Dabei wird ein natürlicher Welkepilz gezielt in den Stamm eingebracht. Der Pilz breitet sich im Baum aus, führt zu Welke und lässt ihn schließlich absterben.
Der Vorteil: Die Behandlung erfolgt punktgenau am einzelnen Baum, ohne flächige Anwendung. Erste Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich damit selbst größere Bestände wirksam eindämmen lassen, vor allem in Kombination mit klassischen Maßnahmen. Das Mittel ist aktuell im Rahmen einer Notfallzulassung zugelassen.
Weitere Infos zu Ailantex: https://www.ailantex.com/
Weite Infos zur Zulassung im Pflanzenschutzmittelregister: https://psmregister-neu.baes.gv.at/de/details?regNr=4656-0