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Fischproduktion und Vermarktung aus betriebswirtschaftlicher Sicht

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15.02.2018 | von Mag. Stefan Jerlich, Agrar- und Marktwirtschaft, LK Kärnten

Ein Beratungsschwerpunkt der Landwirtschaftskammer Kärnten liegt heuer in der Fischproduktion. Für Neueinsteiger gibt es realistische Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt.

© LK Kärnten
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Der heimische Bedarf an Fischen wird derzeit laut Statistik des Bundes­minis­teriums für Nachhaltigkeit und Tourismus nur zu etwa 5% aus inländischer Erzeugung gedeckt. Somit ergeben sich auch für Neueinsteiger realistische Chancen für einen Markteintritt, wenn man berücksichtigt, dass der österreichische Durchschnittsverbrauch bei ca. 7,5 kg pro Konsument – Tendenz steigend – liegt.
Zudem wird ein Großteil der inländischen Produktion direkt ab Erzeugerbetrieb (Hof) vermarktet.

Neben einer Vielzahl an gesetzlichen Bestimmungen, die ein potenzieller Fischproduzent erfüllen muss, soll an dieser Stelle speziell auf betriebswirtschaftliche Grundlagen eingegangen werden, denn generell gilt: Egal für welchen zusätzlichen Betriebszweig sich ein Landwirt heute entscheidet, alle Bereiche verfügen über gemeinsame Kriterien, die für eine erfolgreiche Durchführung erfüllt bzw. gesichert sein müssen:
  • Besonderes Interesse und Fachkenntnisse auf dem ­jeweiligen Gebiet
  • Verstärkter Arbeitseinsatz (der gesamten Familie!) n Soziale Kompetenz (Vermarktungstätigkeiten!)
  • Suchen und finden der geeigneten Absatzschienen und -wege n Kapitaleinsatz für Investitionen
  • Aufbringung und Rückfluss der Finanzmittel
Betriebswirtschaftlich können drei Bereiche herauskristallisiert werden, deren Gegebenheit als Voraussetzung zur Erzielung eines längerfristigen Projekterfolges gilt. Dabei handelt es sich um die:

Umsetzbarkeit

Die Umsetzbarkeit beinhaltet die persönlichen, organisatorischen und räumlichen Vo­raussetzungen (z. B. Wasserrecht und erforderliche Wasserschüttung, Fachkenntnisse, Arbeitskräftepotenzial sowie die "Hardware"-Teiche, Ver­arbeitungs- und Kühlräume etc.).

Finanzierbarkeit

Die Finanzierbarkeit wird dann als gegeben angesehen, wenn alle finanziellen Forderungen zu jenem Zeitpunkt erfüllt werden können, an dem sie anfallen. Während die laufenden Betriebskosten bereits aus der Betriebstätigkeit finanziert werden sollen, muss am Beginn von Investitionsprojekten eine gesunde Eigenkapitalbasis bestehen. Empfohlen wird mindestens ein Drittel der Investitionssumme.

Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlich oder rentabel ist ein Projekt dann, wenn es gelingt, in der zugrunde gelegten Projektdauer (Nutzungsdauer) sämtliche anfallenden Kosten zurückzuverdienen. Darüber hinaus muss noch ­etwas mehr, nämlich ein entsprechender Einkommensbeitrag (= Gewinn), erwirtschaftet werden. Der Gewinn lässt sich unter anderem durch die effektive Entlohnung der eingesetzten Arbeitskraftstunden ausdrücken (Einkommensbeitrag pro Akh). Neben der Erzielung einer ansprechenden Entlohnung hat auch die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals zu marktüblichen Konditionen zu erfolgen, die sehr leicht "vergessen" wird.
Da eine Tendenz zu höheren Investitionssummen und verstärktem Fremdkapitaleinsatz zu bemerken ist, soll anhand eines vereinfachten Beispiels aus der Fischproduktion dargelegt werden, wie sich das Einkommen entwickelt, insbesondere dann, wenn für die Projektumsetzung die Möglichkeit besteht, Investitionsfördermittel zu lukrieren. Für die Fischproduktion und Vermarktung steht der "Europäische Meeres- und Fischereifonds" zur Verfügung, aus dem diverse Maßnahmen im Bereich der Aquakultur gefördert werden können.

Beispiel für einen Fischproduktionsbetrieb

Ein (fiktiver) Fischproduktionsbetrieb kann rechentechnisch wie folgt dargestellt werden (liquiditätsbedingte Aspekte werden in diesem Beispiel nicht behandelt): Tabelle 1 zeigt die Leistung, also die Erlöse des Betriebes. Produziert und verkauft werden Regenbogen- und Bachforellen sowie Besatzfische. Es errechnet sich ein Jahreserlös von 27.190 Euro.
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In den Tabellen 2 und 3 sind die variablen Einzel- und Gemeinkosten enthalten, also jene, die sich mit der Produktionsmenge ändern. Zieht man diese (Gesamthöhe 17.241,64 Euro) von den Leis­tungserlösen ab, erhält man den Deckungsbeitrag, der im Beispiel bei 9948,36 Euro liegt.
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Tabelle 4 beinhaltet eine Aufstellung der anfallenden Arbeitstätigkeiten und Zeiten, insgesamt 493,5 h pro Jahr.
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In Tabelle 5 sind die erforderlichen Investitionen mit den zugehörigen Kosten aufgelis­tet. Unter Einbeziehung der kalkulatorischen Nutzungsdauer errechnet sich die jährliche Abschreibung. Hier ist deutlich zu sehen, dass diese stark verringert werden kann, wenn eine Investitionsförderung zum Tragen kommt.
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Tabelle 6 führt jene Fixkosten an, die nicht unmittelbar durch die Investition ver­anlasst sind, die sogenannten ­fixen Gemeinkosten. Insgesamt bewegen sich die Fixkosten des Projektes zwischen 5581,90 und 3764,40 Euro – abhängig von der möglichen Förderung. Dieser Faktor hat eine enorme Auswirkung auf das erzielbare Jahreseinkommen, denn dieses bewegt sich von 4366,46 bis zu 6183,96 Euro. Der Einkommensbeitrag pro Akh liegt dementsprechend zwischen 8,85 und 12,53 Euro. Der zweite Wert liegt um etwa 41% höher als der erste!
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Schlussfolgerungen

Die drei Kriterien Investitionskosten, Produktions- bzw. Verkaufsmenge und Förderung ­haben einen großen Einfluss auf den wirtschaftlichen Projekterfolg. Diese Größen können als "elastisch" angesehen werden, das bedeutet, dass bereits die geringe Änderung eines Faktors großen Einfluss auf das End­ergebnis (Einkommen) nimmt.

Hohe Investitionskosten und die in der Praxis meistens erforderliche Fremdfinanzierung vergrößern in einem wesentlichen Ausmaß das gesamte Projekt­risiko (Zwang zu hoher Auslastung und Preisdruck; Fremd­kapital muss in einem festgelegten Zeitraum zurückbezahlt werden, auch wenn das Investitionsgut eine längere wirtschaftliche Nutzungsdauer aufweist!).

Um einen Projekterfolg zu erzielen ist es unabdingbar, ein Konzept zu erstellen und die möglichen bzw. notwendigen Verkaufspreise zu kalkulieren. Investitionsvorhaben erfordern daher eine genaue Planung. Es soll zielorientiert investiert werden. Was muss zu welchem Zeitpunkt angeschafft werden, wo lassen sich Kosten einsparen?

Die Absatzmengen und -preise müssen realistisch ­geschätzt werden (wer sind meine zukünftigen Kunden). Neben der Ermittlung des ­voraussichtlichen Einkommensbeitrages ist insbesondere bei Fremdfinanzierung ein entsprechender Finanzplan aufzustellen, der die gesamte Liquiditätssituation (also auch bereits ­bestehende Betriebszweige und den Privatbereich) berücksichtigt.
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