Inklusion in der Landwirtschaft
Jugend am Werk in der Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Betriebe
aller Sparten sind laufend
auf der Suche nach motivierter
Unterstützung für vielfältige
Arbeiten am Betrieb.
Gleichzeitig bietet Jugend am
Werk Menschen mit Unterstützungsbedarf
die Möglichkeit,
praktische Berufserfahrungen
zu sammeln und unterschiedliche
Berufsfelder kennenzulernen.
Eine Zusammenarbeit
schafft dabei einen Mehrwert
für beide Seiten. Jugend am
Werk begleitet Menschen bei
Ausbildung, Beschäftigung
und Arbeitsmarktintegration
und verfügt über langjährige
Erfahrung in der praktischen
Berufsorientierung.
Unkomplizierte Zusammenarbeit mit wenig Bürokratie
Für landwirtschaftliche Betriebe
ist der Einstieg besonders
einfach. Für ein Volontariat
ist lediglich eine Volontariatsvereinbarung
erforderlich.
Die Teilnehmer:innen
sind während ihres Einsatzes
über Jugend am Werk unfallversichert
und erhalten vom
Betrieb keine Entlohnung. Dadurch
entsteht für die Betriebe
nur ein geringer administrativer
Aufwand.
Begleitete Berufsorientierung
Zu Beginn eines Einsatzes
werden die Teilnehmer:innen
von Mitarbeiter:innen der
Praktischen Berufsorientierung
begleitet. Diese unterstützen
bei der Einarbeitung, erklären
Arbeitsabläufe und stehen
als Ansprechpersonen für
Betrieb und Teilnehmer:innen
zur Verfügung. Ziel ist es, dass
die Teilnehmer:innen möglichst
rasch selbstständig arbeiten
können. Die begleitenden
Fachkräfte ziehen sich daher
schrittweise zurück, bleiben
bei Bedarf jedoch weiterhin
unterstützend verfügbar.
Jede Teilnehmerin bzw. jeder
Teilnehmer kann bis zu 65 Tage
pro Jahr praktische Erfahrungen
im Rahmen eines Volontariats
sammeln. Dadurch sind
sowohl kurzfristige Einsätze als
auch längerfristige Mitarbeit in
arbeitsintensiven Phasen möglich.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in allen landwirtschaftlichen Sparten
Die Einsatzmöglichkeiten
können individuell an die Bedürfnisse
des Betriebes angepasst
werden. Besonders bewährt
haben sich Tätigkeiten
mit klaren Arbeitsabläufen und
sichtbaren Arbeitsergebnissen.
So bietet die Zusammenarbeit mit Jugend am Werk landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieben eine unkomplizierte Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement mit praktischer Unterstützung im Betriebsalltag zu verbinden.
- Mithilfe bei Erntearbeiten in Landwirtschaft, Weinund Gartenbau
- Pflegearbeiten wie Unkraut jäten, Rückschnitt von Sträuchern sowie Grünraumpflege
- Kulturpflege im Weinbau, etwa Laubarbeiten oder Pflege der Rebzeilen
- Unterstützende Tätigkeiten im Gemüsebau und in Glashäusern, beispielsweise Pflanz-, Pflege- und Erntearbeiten
- Sortier-, Verpackungsund einfache Logistikarbeiten
- Mithilfe bei der Direktvermarktung sowie bei allgemeinen Hof- und Betriebsarbeiten
So bietet die Zusammenarbeit mit Jugend am Werk landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieben eine unkomplizierte Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement mit praktischer Unterstützung im Betriebsalltag zu verbinden.
Berufliche Inklusion mit langfristiger Perspektive
Jugend am Werk begleitet
nicht nur bei der Berufsorientierung,
sondern unterstützt
Menschen mit Behinderungen
auch bei der nachhaltigen Integration
in den regulären Arbeitsmarkt.
Zeigt sich im Rahmen
eines Volontariats, dass
sich eine Person gut in den Betrieb
einfügt, können weiterführende
Angebote der Beruflichen
Inklusion genutzt werden.
Dabei begleitet Jugend am
Werk sowohl Arbeitnehmer:innen
als auch Betriebe bei der
Aufnahme eines Dienstverhältnisses
und steht bei Fragen
rund um Einschulung, Arbeitsplatzgestaltung
und langfristige
Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses
beratend zur Seite.
So können aus ersten praktischen
Erfahrungen langfristige
Beschäftigungsmöglichkeiten
entstehen.
Auch nach der Einstellung
einer:s Teilnehmer:in über ein
Projekt der beruflichen Inklusion
von Jugend am Werk kann
auch nach mehrjähriger Anstellung
das passende Angebot
hinzugezogen werden, sollte
es zu Problemen oder Herausforderungen
im Arbeitsverhältnis
kommen. Dabei gilt: Es ist
besser, ein Angebot der beruflichen
Inklusion frühzeitig
hinzuzuziehen, als erst dann,
wenn sich die Situation bereits zugespitzt hat.
Gewinn für Betrieb und Gesellschaft
Die Zusammenarbeit mit
Jugend am Werk bietet landwirtschaftlichen
und gärtnerischen
Betrieben eine unkomplizierte
Möglichkeit, motivierte
Unterstützung für verschiedenste
Tätigkeiten zu erhalten.
Gleichzeitig leisten
die Betriebe einen wichtigen
Beitrag zur beruflichen Orientierung,
Qualifizierung und
gesellschaftlichen Teilhabe
von Menschen mit Unterstützungsbedarf.
So entsteht eine
Win-win-Situation für Betriebe,
Teilnehmer:innen und den
ländlichen Raum.
Interessierte Betriebe können sich direkt an Jugend am Werk wenden, um Einsatzmöglichkeiten und organisatorische Rahmenbedingungen einer Zusammenarbeit zu besprechen.
Interessierte Betriebe können sich direkt an Jugend am Werk wenden, um Einsatzmöglichkeiten und organisatorische Rahmenbedingungen einer Zusammenarbeit zu besprechen.