Zwischenfrucht im Blick - Update II Burgkirchen
Variante Umwelt+ - eine gelungene Mischung
Diese Variante überzeugte mit einer ausgewogenen Bestandsentwicklung. Die meisten Mischungspartner waren bis zu 50 cm hoch, der Senf erreichte rund 1 m. Ramtillkraut war bereits abgefroren, der Buchweizen in der Samenreife. Senf, Klee und Phacelia blühten noch und schufen wertvolle Nahrungsangebote für Insekten. Die Bodenbedeckung lag bei 95 - 100%.
Variante Boden-Freund - sehr empfehlenswert
Die Fläche zeigte ebenfalls einen harmonischen Bestand. Die meisten Arten erreichten rund 40 cm, Sudangras und Öllein etwa 60 cm. Der Meliorationsrettich entwickelte sich verhalten, aber die restlichen Partner konnten gut ausgleichen. Sudangras als wärmeliebender Partner war durch den vergangenen leichten Frost schon geschwächt. Als Hauptunkraut war Gänsefuß häufig zu finden. Mit 100% Bodenbedeckung präsentierte sich die Mischung sehr positiv.
Winterstrong - schwächelt heuer
Die Mischung zeigte deutliche Schwächen. Die Winterrübsen blieben mit rund 15 - 20 cm klein und waren stark geschwächt. Ramtillkraut war abgefroren, Kresse bereits abgestorben. Klee und Spitzwegerich könnten sich bei günstiger Witterung noch weiterentwickeln. Der hohe Unkrautbesatz und eine Bodenbedeckung von maximal 50% trübten das Gesamtbild.
Fazit
Die Versuchsbesichtigung zeigte deutliche Unterschiede zwischen den Mischungen. Umwelt+ und Bodenfreund überzeugten durch eine gute Bestandsentwicklung und hohe Bodenbedeckung, während Winterstrong zum Beurteilungszeitpunkt erhebliche Schwächen aufwies.